Detailangaben

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Fischart, Johann: Johann Fischarts Bienenkorb
St. Gallen, Huber, 1847., XII, 492 S.
des hailigen römischen immenschwarms, seiner hummelszellen oder himmelszellen, hurnaussnester, bremengeschwürm und wespengedöss, samt läuterung der hailigen römischen kirchen honigwaben, einweihung und beräuchung oder fegfeuerung der immenstök und erlösung der bullenblumen und decretenkräuter, des haidnischen klosterhysops, der Suiter säudisteln, der saurbonischen säubonen, des magisternosterischen liripipifenchels, und des immenblats der platimmen, auch des messtaues und hailigen safts von wunderbäumen / alles....durchziert durch Jesuwalt Pikhart, wortgetreu nach dem kanon deutscher schrift...von Josua Eiselein
Pappband, Rücken defekt,Ränder bestossen u. Ecken unten defekt, Bibliotheksstempel auf Innenseite des Buches, wenige Wasserflecken im Gelenk u. kl. Stockflecken, gutes sauberes Exemplar (Neue bearbeitung der antirömischen Satire "Bijnenkorf" des holländischen Calvinisten Philips van Marnix (pseud. Isaac Rabbotenu), Herrns von St. Aldegonde. "Der Bijnenkorf beruht auf einer gründlichen theologischen und historischen Gelehrsamkeit. In der Gesinnung angeregt durch Kalvin, in der Weltanschauung durch Erasmus, im Stil durch Rabelais. Die Fischartschen Zusätze umfassen ... etwa den sechsten Teil des Umfangs" (Neufforge). Das satirische Pamphlet, mit dem sich Fischart, selbst Sympathisant der Calvinisten, gegen die katholische Restauration wandte, erschien erstmals 1579. Fischarts antirömischem Engagement, für das der "Bienenkorb " eines der interessantesten literarischen Zeugnisse darstellt, wurde angesichts des grossen Einflusses des Jesuitenordens im Elsass allerdings kein grosser Erfolg zuteil. Die Titelvignette zeigt einen Bienenkorb in Form der päpstlichen Tiara)
Literatur; Varia; Satire; Kirchenkritik; Vatikan; Katholizismus
CHF 150,00 / EUR 138,90

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